Geschichte der Hohenfelser Ruinen
Vorgeschichte liegt im Dunkeln
Die Erstbesiedelung des Hohenfels erfolgte schon weit vor dem Jahr 1174 (dem Jahr der Ersterwähnung). Wann genau ist nicht bekannt. Als Orientierung kann die Blütezeit der Burgenerrichtung in Mitteleuropa herangezogen werden, die liegt in etwa zwischen den Jahren 900-1100. Es darf angenommen werden, dass auch der Hohenfels in dieser Zeitspanne, der sogenannten „Herrschaftsfestigung des Reiches“ erbaut wurde. Ebenso wie der genaue Zeitpunkt der Erbauung der Mittelalterlichen Hohenfels Anlagen, liegt auch der Ursprung ihrer Bewohner im Dunkel der Geschichte. Doch auch wenn Belege dafür fehlen, so führen doch einige Indizien zu den Gisonen, die mindestens vom Jahr 1008 an bis etwa 1137 nur ein paar Kilometer vom Hohenfels entfernt auf der Hollende saßen. Vermutlich ist das Aussterben der Gisonen auch ein Faktor gewesen, der zu einem Macht- und Bedeutungszuwachs der Hohenfelsbewohner geführt hatte.
Ersterwähnung 1174
Im Jahr 1174 ist Lodewicus (Ludwig) de Honsvels (von Hohenfels) als Zeuge in einer Belehnungsurkunde erwähnt: Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) bestätigt in dieser Urkunde die Belehnung von Graf Engelbert von Berg mit der Burg Windeck (liegt an der Sieg, auf halber Strecke zwischen Bonn und Siegen) durch Graf Heinrich Raspo (von Thüringen).
Der westlichste Teil der Hohenfels Anlagen war derjenige, welcher zur Zeit der Ersterwähnung bereits existierte.
Machteinbuße um 1238
Die Hohenfelser waren Gerichtsherren der Cent Dautphe (Siehe Karte) innerhalb der Grafschaft Stiffe, hatten aber offensichtlich selbst eine grafengleiche Stellung. Sie kommen spätestens 1238 zwischen die Fronten des Erzbistums Mainz und den Thüringer Landgrafen. Die Auseinandersetzung gipfelte zunächst in der Besetzung der Cent Dautphe durch die Thüringer Grafen 1238.
Vertrag 1249
Eine Urkunde des Jahres 1248 lässt erkennen, dass die nominellen Gerichtsherren der bis an die Sackpfeife reichenden Cent Dautphe, nämlich die Herren von Hohenfels, gezwungen werden, auf alle ihre Rechte in der Cent Dautphe zu verzichten.
Eine weitreichende Familiendynastie sowie Besitzungen bis nach Fritzlar sorgten dennoch dafür, dass die Familie von Hohenfels auch danach noch Rang und Namen in der neuen Landgrafschaft namens Hessen hatte.
Vermeintliche Zerstörung 1293
Ob die Zerstörung der Hohenfels Anlagen im Jahr 1293 durch den ersten Hessischen Landgrafen Heinrich I. tatsächlich stattgefunden hat, wie es der Chronist der hessischen Landgrafen „Wiegand Gerstenberg“ berichtet, ist nicht sicher.
Archäologische Funde lassen den Schluss zu, dass Gerstenberg mitunter zum Ruhm und im Sinne seiner Geldgeber schrieb und einige Burgen der Region durch alteingesessene Adlige noch länger bewohnt waren.
Adel existiert noch bis ins 16.Jh.
Die Familie von Hohenfels hatte über lange Zeit noch Einfluss in Mittel- und Oberhessen. Der letzte Hohenfelser starb jedoch im 16.Jahrhundert.
Die Erstbesiedelung des Hohenfels erfolgte schon weit vor dem Jahr 1174 (dem Jahr der Ersterwähnung). Wann genau ist nicht bekannt. Als Orientierung kann die Blütezeit der Burgenerrichtung in Mitteleuropa herangezogen werden, die liegt in etwa zwischen den Jahren 900-1100. Es darf angenommen werden, dass auch der Hohenfels in dieser Zeitspanne, der sogenannten „Herrschaftsfestigung des Reiches“ erbaut wurde. Ebenso wie der genaue Zeitpunkt der Erbauung der Mittelalterlichen Hohenfels Anlagen, liegt auch der Ursprung ihrer Bewohner im Dunkel der Geschichte. Doch auch wenn Belege dafür fehlen, so führen doch einige Indizien zu den Gisonen, die mindestens vom Jahr 1008 an bis etwa 1137 nur ein paar Kilometer vom Hohenfels entfernt auf der Hollende saßen. Vermutlich ist das Aussterben der Gisonen auch ein Faktor gewesen, der zu einem Macht- und Bedeutungszuwachs der Hohenfelsbewohner geführt hatte.
Ersterwähnung 1174
Im Jahr 1174 ist Lodewicus (Ludwig) de Honsvels (von Hohenfels) als Zeuge in einer Belehnungsurkunde erwähnt: Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) bestätigt in dieser Urkunde die Belehnung von Graf Engelbert von Berg mit der Burg Windeck (liegt an der Sieg, auf halber Strecke zwischen Bonn und Siegen) durch Graf Heinrich Raspo (von Thüringen).
Der westlichste Teil der Hohenfels Anlagen war derjenige, welcher zur Zeit der Ersterwähnung bereits existierte.
Machteinbuße um 1238
Die Hohenfelser waren Gerichtsherren der Cent Dautphe (Siehe Karte) innerhalb der Grafschaft Stiffe, hatten aber offensichtlich selbst eine grafengleiche Stellung. Sie kommen spätestens 1238 zwischen die Fronten des Erzbistums Mainz und den Thüringer Landgrafen. Die Auseinandersetzung gipfelte zunächst in der Besetzung der Cent Dautphe durch die Thüringer Grafen 1238.
Vertrag 1249
Eine Urkunde des Jahres 1248 lässt erkennen, dass die nominellen Gerichtsherren der bis an die Sackpfeife reichenden Cent Dautphe, nämlich die Herren von Hohenfels, gezwungen werden, auf alle ihre Rechte in der Cent Dautphe zu verzichten.
Eine weitreichende Familiendynastie sowie Besitzungen bis nach Fritzlar sorgten dennoch dafür, dass die Familie von Hohenfels auch danach noch Rang und Namen in der neuen Landgrafschaft namens Hessen hatte.
Vermeintliche Zerstörung 1293
Ob die Zerstörung der Hohenfels Anlagen im Jahr 1293 durch den ersten Hessischen Landgrafen Heinrich I. tatsächlich stattgefunden hat, wie es der Chronist der hessischen Landgrafen „Wiegand Gerstenberg“ berichtet, ist nicht sicher.
Archäologische Funde lassen den Schluss zu, dass Gerstenberg mitunter zum Ruhm und im Sinne seiner Geldgeber schrieb und einige Burgen der Region durch alteingesessene Adlige noch länger bewohnt waren.
Adel existiert noch bis ins 16.Jh.
Die Familie von Hohenfels hatte über lange Zeit noch Einfluss in Mittel- und Oberhessen. Der letzte Hohenfelser starb jedoch im 16.Jahrhundert.
Das Wappen des Adelsgeschlecht

Es gibt Spekulationen darüber, dass die Herren von Hohenfels die Cent Dautphe als Reichslehen übertragen bekamen.
Auch hier taucht neben der geographischen Nähe wieder eine Analogie zu den Gisonen auf, welche den Schutz des nahegelegenen Reichs Stifts Wetter sicher stellen sollten.
Eine enge Bindung zum Reich könnte auch das Wappen der Familie von Hohenfels erklären, das über Jahrhunderte immer ein Adlerflügel in unterschiedlicher Gestaltung war, denn der Adler war das Wappentier des Reiches.